Magdeburger Telemann-Festtage

Die Magdeburger Telemann-Festtage erinnern seit 1962 im Geburtsort Georg Philip Telemanns an diesen genialen Komponisten mit eu­ro­pä­ischer Ausstrahlung. Aufführungen repräsentativer Werke (Opern, Oratorien, Passionen, groß besetzte In­stru­men­tal­mu­sik) mit internationalen Stars prägen das im Biennale-Rhythmus veranstaltete Festival. So erklangen alle Telemann-Opern und z. B. das Oratorium „Der Tag des Gerichts“ (Nikolaus Harnoncourt, Reinhard Goebel) so­wie das Brockes-Passionsoratorium (René Jacobs). Ein Qualitätsmerkmal ist auch das Zusammenwirken von Musik­wissenschaft und Mu­sik­praxis: Regelmäßig sind „Neuentdeckungen“ zu hören und neh­men von hier aus den Weg ins internationale Konzertleben.
Die Festtage verführen mit Konzerten an historischen Orten wie im Remter des gotischen Doms, in der Johanniskirche, in der auch Luther predigte, im romanischen Kloster Unser Lieben Frauen oder im – mitten im Grünen gelegenen – Schinkel­schen Gesellschaftshaus Klassikliebhaber aus aller Welt zu musikalischen Zeitreisen in Magdeburg.